Leistungen

Skoliose­therapie

Im KKS Team Luxemburg Stadt begleiten Eszter, Olivier und Jackie Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit viel Erfahrung und Empathie auf ihrem Weg zu einer gesunden, aufrechten Wirbelsäule. Mit spezialisierter Physiotherapie, unter anderem nach der Schroth-Methode, erstellen wir individuelle Übungen, die die Haltung verbessern, die Muskulatur stärken und den Alltag erleichtern. Auch bei einer Korsettversorgung unterstützen wir unsere Patient*innen einfühlsam und kompetent.

Unser Anspruch: professionelle Therapie, persönliche Betreuung und ein sicheres, motivierendes Umfeld. Wir freuen uns darauf, Sie auf Ihrem Weg zu mehr Stabilität und Wohlbefinden zu begleiten.

Ziele der Skoliosetherapie

  • Verbesserung der Wirbelsäulenaufrichtung
  • Vermeidung einer Verschlechterung der Krümmung
  • Schmerzlinderung und Verbesserung der Beweglichkeit
  • Muskelkräftigung und Verbesserung der Haltungskontrolle
  • Unterstützung der Atmung bei ausgeprägten Verkrümmungen

Spezifische Physiotherapie nach Schroth

  • Dreidimensionale Korrekturübungen
  • Haltungsschulung und Körperwahrnehmung
  • Muskelkräftigung der Rumpfmuskulatur
  • Gezielte Atemtechniken zur Erweiterung eingesunkener Brustkorbbereiche

Ergänzende Maßnahmen

  • Sportarten wie Schwimmen, Klettern oder Pilates zur allgemeinen Kräftigung
  • Schmerzbehandlung bei Erwachsenen (manuelle Therapie, Wärme, Entspannung)
  • Haltungstraining im Alltag

Manuelle Lymph­drainage

In der Physiotherapie Praxis KKS setzen wir die Manuelle Lymphdrainage (MLD) ein, um Schwellungen zu reduzieren, Schmerzen zu lindern und die natürliche Regeneration des Körpers zu unterstützen. Mit ruhigen, rhythmischen Grifftechniken helfen wir dem Lymphsystem, überschüssige Flüssigkeit und Stoffwechselprodukte besser abzutransportieren, ganz sanft, ohne Druck und ohne klassische Massagegriffe.

Wie wirkt die Manuelle Lymphdrainage?

Der sanfte Druck regt die Lymphgefäße an, verbessert den Abfluss und entspannt das umliegende Gewebe. So können:

  • Schwellungen zurückgehen
  • Spannungsgefühle nachlassen
  • Schmerzen reduziert werden
  • die Beweglichkeit verbessert werden

Wann hilft die Lymphdrainage?

  • Schwellungen nach Operationen
  • Lymphödemen oder Lipödemen
  • Verletzungen wie Verstauchungen oder Prellungen
  • Narbenverklebungen
  • Schwere, müde Arme oder Beine

So läuft die Behandlung ab

Wir beginnen mit der Entlastung der zentralen Lymphwege und arbeiten uns dann sanft zu den betroffenen Körperregionen vor. Die Behandlung ist ruhig, angenehm und speziell darauf ausgelegt, das Gewebe zu entstauen: ohne Druck, ohne Schmerzen, aber mit spürbarer Wirkung.

Manuelle Therapie

Die Manuelle Therapie ist ein spezielles Untersuchungs- und Behandlungsverfahren innerhalb der Physiotherapie. Sie richtet sich vor allem an Funktionsstörungen des Bewegungsapparats, also an Probleme von Gelenken, Muskeln und Nerven.

Ziele

  • Wiederherstellung der normalen Beweglichkeit von Gelenken
  • Linderung von Schmerzen
  • Verbesserung von Muskelspannung und -funktion
  • Förderung eines harmonischen Zusammenspiels von Gelenken, Muskeln und Nervensystem

Behandlungsmethoden

  • Gelenkmobilisation: sanfte, rhythmische Bewegungen, um eingeschränkte Gelenke beweglicher zu machen
  • Manipulation: sehr schnelle, präzise Impulse mit geringer Amplitude
  • Weichteiltechniken: Dehnungen, Triggerpunktbehandlung, Entspannungstechniken für Muskeln und Faszien
  • Nervenmobilisation: sanfte Dehn- und Gleittechniken für Nervenstrukturen

Indikationen

  • Rücken- und Nackenschmerzen
  • Gelenkblockaden oder Bewegungseinschränkungen
  • Bandscheibenbeschwerden
  • Spannungskopfschmerzen
  • Arthrose-bedingte Beschwerden
  • Nach Verletzungen oder Operationen

Chiropraktik nach Ackermann

Die Ackermann-Methode ist ein spezielles, in Schweden entwickeltes Konzept innerhalb der Chiropraktik. Sie basiert auf einer sehr präzisen Diagnostik der Wirbelsäule und des Beckens und nutzt sanfte, gut kontrollierte Impulstechniken, um Fehlstellungen (Blockaden) zu korrigieren.

Grundprinzipien

  • Die Wirbelsäule wird als funktionelle Einheit betrachtet: Störungen in einem Bereich können Beschwerden an anderen Stellen auslösen
  • Vor jeder Behandlung erfolgt eine genaue Analyse von Beckenstand, Wirbelstellung, Beinlänge, Muskelspannung und Beweglichkeit
  • Die Korrekturen erfolgen mit gezielten, schonenden Impulsen, die die normale Beweglichkeit der Gelenke wiederherstellen sollen

Ziele

  • Linderung von Rücken- und Gelenkschmerzen
  • Verbesserung der Beweglichkeit
  • Ausgleich muskulärer Spannungsstörungen
  • Unterstützung einer natürlichen Körperhaltung
  • Harmonisierung der Funktion von Wirbelsäule, Becken und Extremitäten

Typische Anwendungsbereiche

  • Rückenschmerzen und Nackenbeschwerden
  • Beckenschiefstand oder funktionelle Beinlängendifferenz
  • Bewegungseinschränkungen der Wirbelgelenke
  • Spannungskopfschmerzen
  • Beschwerden im Kreuz-Darmbein-Gelenk (ISG)

Sport­physio­therapie

Die Sportphysiotherapie ist ein Spezialgebiet der Physiotherapie, das sich gezielt mit der Betreuung von sportlich aktiven Menschen befasst, vom Hobby- bis zum Profisportler. Sie kombiniert medizinisches Wissen mit sportwissenschaftlichen Erkenntnissen, um Verletzungen vorzubeugen, Leistungen zu verbessern und die Rückkehr zum Sport sicher zu begleiten.

Schwerpunkte

  • Prävention: Analyse von Bewegungsabläufen, Stabilität und Technik, um Verletzungsrisiken zu reduzieren
  • Rehabilitation nach Verletzungen und Operationen: Wiederherstellung von Kraft, Beweglichkeit, Koordination und Belastbarkeit
  • Return-to-Sport-Management: stufenweiser Aufbau bis zur sportartspezifischen Leistungsfähigkeit
  • Leistungsoptimierung: Trainingsplanung, funktionelle Tests, Verbesserung von Bewegungsökonomie und Kraft
  • Akutbehandlung: Versorgung von Verletzungen direkt nach dem Ereignis (z. B. Taping, Entlastung, manuelle Techniken)

Typische Einsatzbereiche

  • Muskel- und Sehnenverletzungen
  • Bänderverletzungen (z. B. Sprunggelenk, Knie)
  • Überlastungsbeschwerden
  • Rücken- und Gelenkschmerzen beim Sport
  • Postoperative Rehabilitation (z. B. Kreuzband, Meniskus)

Ziele

  • Schnelle und sichere Rückkehr in den Sport
  • Minimierung des Risikos für erneute Verletzungen
  • Optimierung der sportlichen Leistungsfähigkeit
  • Aufbau eines stabilen, belastbaren und gut koordinierten Bewegungsapparats

Atem­therapie

Atemtherapie ist ein physiotherapeutisches Behandlungsverfahren, das die Atmung verbessert, Beschwerden lindert und die Funktion von Lunge, Atemmuskulatur und Brustkorb unterstützt. Sie wird bei akuten und chronischen Atemproblemen eingesetzt, aber auch zur Entspannung oder Leistungssteigerung.

Ziele der Atemtherapie

  • Erleichterung der Atmung
  • Verbesserung der Belüftung der Lunge
  • Lösung von Sekret (z. B. Schleim)
  • Stärkung der Atemmuskulatur
  • Verminderung von Atemnot
  • Förderung eines ökonomischen, entspannten Atemrhythmus

Typische Methoden

  • Atemtechniken (z. B. Lippenbremse, Bauchatmung)
  • Mobilisation des Brustkorbs (z. B. durch Dehnungen oder manuelle Techniken)
  • Lagerungen zur Erleichterung der Atmung
  • Sekretlösende Maßnahmen wie Klopftechniken oder Vibrationsgriffe
  • Kräftigung der Atemmuskulatur
  • Schulung von Atemwahrnehmung und Entspannung

Einsatz bei

  • Chronische Atemwegserkrankungen (z. B. Asthma, COPD)
  • Nach Lungenentzündungen oder Infekten
  • Atemnot, Verspannungen oder Stress
  • Rehabilitation nach Operationen
  • Neurologische oder orthopädische Erkrankungen, die die Atmung beeinflussen

CMD-Therapie

CMD steht für Craniomandibuläre Dysfunktion und bezeichnet Funktionsstörungen des Kiefergelenks, der Kaumuskulatur und angrenzender Strukturen. Typische Beschwerden sind Kiefer- oder Gesichtsschmerzen, Kopfschmerzen, Nackenverspannungen, Ohrgeräusche oder Zähneknirschen.

Die CMD-Therapie zielt darauf ab, die Beweglichkeit des Kiefergelenks zu verbessern, die Muskelspannung im Kiefer-, Nacken- und Schulterbereich zu regulieren, Schmerzen zu lindern und Fehlbelastungen zu korrigieren.

Methoden der CMD-Therapie

  • Manuelle Techniken an Kiefer, Nacken und Schulter
  • Faszientechniken und Muskelentspannung
  • Kiefer- und Funktionsübungen zur Stabilisierung
  • Beratung zu Schlafposition, Stressreduktion und Zahnschutz (z. B. Aufbissschiene)

McKenzie-Methode & FMD

Ein Behandlungs- und Diagnosekonzept für Rücken- und Nackenschmerzen, entwickelt von Robin McKenzie. Der Fokus liegt auf aktiven Übungen, Selbstbehandlung und der Analyse, welche Bewegungen Schmerzen verbessern oder verschlechtern, besonders wirksam bei Bandscheibenproblemen.

FMD: Funktionelle Manuelle Diagnostik

FMD ist ein Untersuchungs- und Behandlungskonzept, das häufig an die McKenzie-Methode angelehnt ist oder mit ihr kombiniert wird. Ziel ist es, die Ursache von Schmerzen zu finden, nicht nur Symptome zu behandeln.

Wie läuft FMD ab?

  • Aktive Bewegungs-Tests (z. B. Beugen, Strecken, Seitbewegungen)
  • Manuelle Tests durch den Therapeuten
  • Beobachtung von Schmerzveränderungen (z. B. Zentralisation / Peripherisierung)

Einsatz bei

  • Rücken- und Nackenschmerzen
  • Bandscheibenprobleme
  • Ausstrahlende Schmerzen in Arm oder Bein

Der Patient erhält gezielte Übungen, die er selbstständig durchführen kann, ein zentrales Merkmal beider Methoden.

Pilates

Pilates ist ein schonendes und sehr effektives Ganzkörpertraining. Im Mittelpunkt steht die Stärkung der Körpermitte: Bauch, Rücken und Beckenboden. Durch ruhige, kontrollierte Bewegungen in Kombination mit bewusster Atmung werden Muskeln aufgebaut, Verspannungen gelöst und die Haltung verbessert. Das Training eignet sich für Menschen jeden Alters und jeder Fitnessstufe.

Ziele

  • Stärkung der Tiefenmuskulatur (v. a. Bauch, Rücken, Beckenboden)
  • Verbesserung der Haltung
  • Mehr Beweglichkeit und Körperkontrolle
  • Schonendes Training ohne ruckartige Bewegungen

Wichtige Prinzipien

  • Atmung (bewusst und kontrolliert)
  • Zentrierung ("Powerhouse" = Körpermitte)
  • Kontrolle und Präzision
  • Konzentration
  • Fließende Bewegungen

Für wen ist Pilates geeignet?

  • Anfänger und Fortgeschrittene
  • Menschen mit Rücken- oder Nackenproblemen
  • Als Ergänzung zur Physiotherapie
  • Auch nach Verletzungen (angepasst)

Rückbildungs­gymnastik

Die physiotherapeutische Rückbildung nach Schwangerschaft und Geburt ist eine gezielte therapeutische Behandlung, die darauf abzielt, den Körper funktionell zu stabilisieren und Beschwerden vorzubeugen oder zu behandeln. Frühestens 6 bis 8 Wochen nach der Geburt, nach Kaiserschnitt oft etwas später.

Ziele

  • Kräftigung des Beckenbodens
  • Wiederherstellung der Rumpfstabilität
  • Unterstützung von Blase, Darm und Gebärmutter
  • Vorbeugung von Inkontinenz, Senkungsbeschwerden und Rückenschmerzen
  • Verbesserung von Haltung, Atmung und Körpergefühl

Was passiert im Beckenboden?

Während Schwangerschaft und Geburt werden Beckenbodenmuskeln gedehnt und geschwächt, Bänder und Faszien überlastet und die Zusammenarbeit von Beckenboden, Bauch- und Rückenmuskulatur gestört.

Inhalte der physiotherapeutischen Rückbildung

  • Wahrnehmung und Aktivierung: Erlernen, den Beckenboden gezielt anzuspannen und zu entspannen; Atemübungen (Zusammenspiel von Zwerchfell und Beckenboden)
  • Kräftigung: sanfter Muskelaufbau von Beckenboden, tiefer Bauchmuskulatur und Rückenmuskulatur; Übungen im Liegen, Sitzen und Stand
  • Koordination und Funktion: Anspannung des Beckenbodens bei Alltagsbewegungen (z. B. Heben, Tragen, Husten); Training von Stabilität und Gleichgewicht
  • Haltung und Belastungsaufbau: Korrektur von Fehlhaltungen; schrittweiser Übergang zu Sport und Alltag

Wann ist Physiotherapie besonders sinnvoll?

  • Inkontinenz (Urin / Stuhl)
  • Senkungsgefühle
  • Rektusdiastase
  • Schmerzen im Becken, Rücken oder Steißbein
  • Nach komplizierter Geburt oder Kaiserschnitt